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Mikronährstoffe bei Sarkomen im Kindesalter

Sarkome sind bösartige Tumoren, die im harten Bindegewebe (Knochengewebe), im weichen Bindegewebe bzw. Weichteilgewebe (Muskelgewebe) und in den Sehnen entstehen. Obwohl das Sarkom eine eher seltene Krebsform ist, tritt es im Kindes- und Jugendalter relativ häufig auf. Während bei Erwachsenen beispielsweise nur ca. 1% aller bösartigen Krebserkrankungen Tumoren des Weichteilgewebes sind, machen sie bei Kindern einen Anteil von 10% aus. Auch das Osteosarkom, ein bösartiger Knochentumor, betrifft vorwiegend junge Menschen. Die meisten Erkrankungen werden in der Altersgruppe zwischen dem 10. und 25. Lebensjahr diagnostiziert.

Die Überlebensrate für Kinder und Jugendliche mit Sarkom liegt bei 59–68%, wobei die Prognose von verschiedenen Faktoren abhängt. Entscheidend sind z. B. die Lage des Tumors, das Geschlecht des Patienten sowie Umwelt- und genetische Faktoren.

Da Bindegewebe überall im Körper vorkommt, können Sarkome in allen Bereichen des Körpers entstehen. Dennoch treten bei jungen Menschen vermehrt das Rhabdomyosarkom, das Osteosarkom und das Ewing-Sarkom auf.

Rhabdomyosarkome entstehen im Muskelgewebe. Besonders häufig finden sie sich im Kopf-Hals- Bereich, in den Gliedmaßen und im Rumpf. Mehr als 50% der Rhabdomyosarkome treten bei Kindern unter 10 Jahren auf; jüngere Kinder haben eine bessere Aussicht auf Heilung als ältere. Sofern sich das Rhabdomyosarkom nicht in andere Bereiche des Körpers ausbreitet (metastasiert), beträgt seine Heilungsrate 90%. Haben sich dagegen Tochtergeschwülste (Metastasen) in weiter entferntem Gewebe gebildet, verschlechtern sich die Heilungschancen auf nur 20%.

Osteosarkome können sich in allen Knochen ausbilden. Man findet sie aber sehr oft an den schnell wachsenden Enden der Knochen in direkter Nähe zum Knie- und zum Schultergelenk. Die Überlebensrate für metastasierte Osteosarkome beträgt nur 15-30%.

Eine weitere häufige Art von Sarkomen im Kinderund Jugendalter sind Ewing-Sarkome, die meist im Knochen auftreten. Am häufigsten betroffen sind die Hüftknochen, die Rippen, Schulterblätter und Beine.

Die Ursachen für Sarkome sind weitgehend unbekannt. Genetische Faktoren werden als mögliche Risikofaktoren betrachtet. Außerdem kann vermutlich Medikamentenkonsum während der Schwangerschaft beim Nachwuchs die Entwicklung eines Sarkoms begünstigen.

Sarkome bleiben oft lange Zeit unentdeckt, da die Tumoren anfänglich keine spezifischen Symptome hervorrufen. So werden Schmerzen häufig zunächst auf die hohe körperliche Aktivität von Heranwachsenden zurückgeführt. Zum Zeitpunkt der Diagnosestellung hat sich das Sarkom in vielen Fällen bereits so stark ausgebreitet, dass eine erfolgreiche Behandlung kaum mehr möglich ist. Die Ausbreitung der Krebszellen in Lunge, Leber und andere lebenswichtige Organe des Körpers geschieht mit Hilfe kollagen- bzw. bindegewebsverdauender Enzyme – Matrix-Metalloproteinasen (MMPs) und Urokinase-Typ Plasminogen Aktivator (uPA).

Am Dr. Rath Forschungsinstitut haben wir die Wirkung einer spezifischen Mikronährstoff-Kombination, bestehend u.a. aus Vitamin C, Lysin, Prolin, Grüntee-Extrakt und anderen Mikronährstoffen, auf Osteosarkom- und Rhabdomyosarkom-Zelllinien untersucht. Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Mikronährstoffe sowohl in der Lage waren, die Produktion der MMP- und upA-Enzyme zu hemmen, als auch die Produktion der Gewebeinhibitoren von Metalloproteinasen („tissue inhibitors of metalloproteinases“, TIMPs) zu erhöhen, welche die Aktivität der MMPs kontrollieren1. In einer Tierstudie erbrachten wir zusätzlich den Nachweis, dass die Mikronährstoffe das Wachstum von Osteosarkomen um 53% hemmten und die Neubildung von Blutgefäßen – eine entscheidende Voraussetzung für das Wachstum von Tumoren – deutlich verringerten2.

Die Studienergebnisse des Dr. Rath Forschungsinstituts belegen, dass Mikronährstoffe die Grundlage eines starken und intakten Bindegewebes sind, das eine natürliche Barriere zum Schutz gegen die zerstörerische Wirkung kollagenverdauender MMP-Enzyme bildet3. Die von uns getesteten Mikronährstoffe waren zudem vollkommen frei von schädlichen Nebenwirkungen4. Unser Ansatz stellt damit eine wirksame Alternative zu den gängigsten Behandlungsformen kindlicher Sarkome dar.

Quellen:
1.MW Roomi, et al., International Journal of Oncology 43:4, 1027-1035, 2013
2.MW Roomi, et al., Medical Oncology 23: 411-417, 2006
3.V Ivanov, et al., Medical Oncology 24:2, 209-217, 2007
4.MW Roomi, et al., J American College Nutrition 22: abs. 86, 2003

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