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Neue Erkenntnisse der Zellular Medizin bei Borreliose

Die Borreliose, auch Lyme-Krankheit oder Lyme-Borreliose genannt, ist die häufigste durch Zecken übertragbare Krankheit. Jedes Jahr werden allein in Europa ca. 65.000 bis 80.000 Menschen infiziert. In den USA liegt die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen bei etwa 30.000. Aufgrund häufiger Fehldiagnosen werden zahlreiche Borreliose-Fälle statistisch jedoch gar nicht erst erfasst, weshalb viele Experten von einer 5- bis 10-mal höheren Zahl infizierter Menschen ausgehen.

Die Lyme-Borreliose macht sich zunächst in Form einer entzündlichen Erkrankung bemerkbar, die verschiedene Organe des Körpers betreffen kann. Die frühe Phase der Erkrankung äußert sich zunächst als lokaler Hautausschlag. In späteren Stadien befällt die Entzündung Gelenke, Nervensystem und – in selteneren Fällen – Herz, Muskeln, Gelenke und weitere Organe (chronische Form).

Die Auslöser der Borreliose sind Bakterien der Gattung Borrelia, auch Borrelien genannt. Borrelien werden fast immer durch Zecken auf den Menschen übertragen. Die Zecke selbst infiziert sich mit den Borrelien, indem sie beim Stich das Blut eines infizierten Wirts (Tier oder Mensch) aufnimmt.

Borrelien können in unserem Körper in drei verschiedenen Formvarianten auftreten. Diese Eigenart ermöglicht es den Bakterien, selbst widrigen Lebensbedingungen standzuhalten. Die drei Borrelien- Formen sind: Aktive Form (Larven oder Spirochäten), latente (runde) Form und „Biofilm“- Form. Beim Biofilm handelt es sich um eine Art „Nest“, in dem die Bakterien sich innerhalb des Körpergewebes regelrecht „einnisten“, um sich dort Jahre bzw. Jahrzehnte aufzuhalten (chronische Erkrankung).

Wie bei vielen anderen Infektionskrankheiten, sieht die herkömmliche Medizin bei Borreliose eine Behandlung mit Antibiotika vor. Tatsächlich aber treten bei 10–20% (manchmal sogar bei bis zu 50%) der Patienten nach abgeschlossener Antibiotika- Therapie erneut Symptome einer Lyme- Borreliose auf, einschließlich Gelenk- und/oder Muskelschmerzen und Müdigkeit. Diese Symptome dauern mehrere Monate oder sogar Jahre an, wodurch die Lebensqualität der Patienten stark eingeschränkt wird.

Die Tatsache, dass viele Betroffene nach Abschluss einer Antibiotika-Behandlung erneut Rückfälle erleiden, beweist, dass eine effektive Bekämpfung bzw. wirksame Beseitigung der Borrelien-Bakterien durch Antibiotika nicht möglich ist. Umso wichtiger ist die Erforschung neuer Ansätze, die eine dauerhafte und wirksame Eindämmung der Borreliose erlauben.

Am Dr. Rath Forschungsinstitut haben wir die Wirksamkeit 15 verschiedener Naturstoffe gegen die Borrelienarten Borrelia burgdorferi (Haupterreger der Borreliose in den USA) und Borrelia garinii (Haupterreger der Borreliose in Europa) in ihren drei Formen (Spirochäten, runde Form, Biofilm) untersucht.

Unsere Ergebnisse zeigten, dass alle getesteten Mikronährstoffe die Spirochäten-Form erfolgreich bekämpften. Die runden Formen wurden am effektivsten durch folgende Naturstoffe gehemmt: cis-2-Decensäure, Rosmarinsäure, Baicalein, Monolaurin, Luteolin und Kelp (Jod).

Ferner waren fünf der genannten Natursubstanzen (Baicalein, Monolaurin, Luteolin, cis-2-Decensäure und Kelp) in der Lage, Biofilm-Bakterienkolonien einzudämmen. Baicalein und Monolaurin waren die Substanzen mit der größten Wirksamkeit gegen die Bildung der Biofilm-Bakterienform.

Unsere Studie belegt, dass bestimmte Mikronährstoffe alle Formen einer Borrelien-Infektion bekämpfen und deshalb eine hervorragende Alternative zu Antibiotika darstellen, die in vielen Fällen mit schädlichen Nebenwirkungen behaftet sind.

Weitere Details finden Sie in der Originalstudie (englischsprachig), die Sie in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift „Journal of Applied Microbiology“ einsehen können:

Goc, A., Niedzwiecki, A. and Rath, M. (2015), In vitro evaluation of antibacterial activity of phytochemicals and micronutrients against Borrelia burgdorferi and Borrelia garinii. J Appl Microbiol, 119: 1561–1572. doi:10.1111/jam.12970

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