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Calcium-Blocker hemmen Kollagenbildung in Gefäßwandzellen

Häufig verschriebenes Herz-Kreislauf-Medikament kann zur Schwächung der Arterienwände führen

Etwa 20 bis 30 Millionen Bundesbürger leiden an Bluthochdruck – das ist fast jeder Dritte in Deutschland. Auch Herzrhythmusstörungen sind weit verbreitet. Allein an der am häufigsten auftretenden Herzrhythmusstörung – Vorhofflimmern – sind in Deutschland etwa 1,8 Millionen Menschen erkrankt. Bei der Behandlung dieser und anderer Formen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen kommen seit Jahrzehnten die sogenannten „Calcium-Blocker“ oder „Calciumantagonisten“ zum Einsatz, zu denen auch die Natrium- und Kalium-Blocker zählen. Mit einem Umsatz von rund 5,6 Milliarden Euro gehören sie weltweit zu den 10 am häufigsten verschriebenen Arzneimitteln.

Eine Studie des Dr. Rath Forschungsinstituts zeigt, dass Calcium-Blocker – insbesondere Nifedipin – die Produktion von Kollagen, dem wichtigsten Stabilitätsmolekül des Bindegewebes und der Blutgefäßwände, blockieren. Vitamin C ist dagegen in der Lage, diese Blockade aufzuheben.

Calcium-Blocker hemmen den Eintritt von Calcium (und anderen wertvollen Mineralien) in die Zellen. Dazu blockieren sie die spezifischen Kanäle, die sich auf den Membranen der Zellen von Blutgefäßwänden, Herzmuskeln und anderen Geweben befinden. Es kommt zu einer verringerten Muskelkontraktion, wodurch sich der Herzschlag und die Schlagkraft des Herzens vermindern.

Eine neue wissenschaftliche Untersuchung des Dr. Rath Forschungsinstituts zeigte, dass diese Medikamente nicht nur den Eintritt von Calcium in die Zellen blockieren, sondern auch die Aufnahme von Vitamin C. Vitamin C ist ein lebenswichtiger Mikronährstoff für die Produktion von Kollagen – dem wichtigsten Stabilitätsmolekül für die Wände der Blutgefäße und das Bindegewebe im Allgemeinen. Ein langfristiger Mangel an Vitamin C wirkt sich in den Zellen der Arterienwände besonders schwerwiegend aus, da strukturelle Schädigungen hier zur Bildung atherosklerotischer Ablagerungen führen, der Hauptursache für Herzinfarkt und Schlaganfall.

Die Studie, die in der renommierten medizinischen Fachzeitschrift American Journal of Cardiovascular Disease veröffentlicht wurde1, legt den Schluss nahe, dass der Calcium-Blocker Nifedipin die Kollagenproduktion durch die Gefäßwandzellen am stärksten einschränkt.

Bedenkt man, dass Calcium-Blocker in der Regel auf eine längerfristige Einnahme ausgelegt sind, geben die Risiken und Nebenwirkungen dieser Medikamente Anlass zur Sorge.

In dieser Hinsicht ist ein weiteres Ergebnis der Studie bedeutsam: Die durch Calcium-Blocker provozierte Hemmung der Kollagenproduktion kann durch die Gabe von hochdosiertem Vitamin C abgemildert werden. Besonders wirksam dabei ist Ascorbylpalmitat, die fettlösliche Form von Vitamin C. In dieser Form kann Vitamin C besonders gut von den Zellen aufgenommen und verwertet werden.

Weltweit nehmen Millionen von Herzpatienten Calcium-Blocker ein, in dem Glauben, einem Herzinfarkt vorzubeugen. Die Tatsache, dass diese Medikamente in Wirklichkeit das Infarktrisiko sogar noch erhöhen, ist eines der größten Probleme in der Kardiologie. Die aktuelle Studie des Dr. Rath Forschungsinstituts zeigt, dass Vitamin C dieser verheerenden Wirkung entgegenwirken kann und unterstreicht damit die Notwendigkeit, Calcium-Blocker stets in Kombination mit Vitamin C zu verwenden.

Quelle:
¹ Ivanov V, et al., Am J Cardiovasc Dis 2016:6(2):26-35

Online-Publikation zum Downloaden

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