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Dr. Matthias Rath

28. Dezember 2006

David Remnick, Herausgeber
The New Yorker

 
Sehr geehrter Herr Remnick,

Ihr Magazin “The New Yorker” hat sich mit der Nachricht an uns gewandt, dass Sie beabsichtigen, einen Artikel über die Immunschwächekrankheit AIDS und die Möglichkeiten zur Eindämmung dieser Epidemie zu veröffentlichen. Sie scheinen auch Interesse an der Situation in Südafrika zu haben, einem Land, das von dieser Epidemie am stärksten betroffen ist.

Die Tatsache, dass Ihr Magazin Kontakt zu mir – als Wissenschaftler, der auf dem Gebiet der Mikronährstoff-Forschung tätig ist – Kontakt aufgenommen hat, deutet auch darauf hin, dass Sie für die Rolle Interesse zeigen, die Vitamine und Mikronährstoffe bei der Beherrschung dieser Krankheit spielen. Dies ist nicht verwunderlich, da Mikronährstoffe schon seit Jahrzehnten in jedem Lehrbuch der Biologie und Biochemie als Schlüsselfaktoren für die Bildung von weißen Blutzellen und für die Prävention von Immunschwächeerkrankungen jeglichen Ursprungs Erwähnung finden.

Ich bin überzeugt, dass die Kontaktaufnahme seitens Ihres Magazins in der Phase der Faktensuche für diesen Artikel die Tatsache widerspiegelt, dass unser Forschungsinstitut für Mikronährstoff-Forschung weltweit führend in der Entwicklung von wissenschaftlich begründeten Naturheilverfahren zur Bekämpfung von Krebs, AIDS und anderen Erkrankungen ist. Wir setzen uns auch für die Entwicklung öffentlicher Gesundheitsstrategien ein, vor allem für die Entwicklungsländer, damit sie diese Epidemien erfolgreich bekämpfen können.

In Anbetracht der Bedeutung eines wissenschaftlich begründeten Ansatzes zur Beherrschung der AIDS-Krise habe ich einige Fakten zusammengestellt, die meiner Ansicht nach für Ihren Artikel von größter Relevanz sind.

1. Die Verantwortung des „The New Yorker” für die Berichterstattung über die wissenschaftlichen Fakten der AIDS-Epidemie

1.1 Die Immunschwäche-Krankheit AIDS ist ein globales Gesundheitsproblem, das Millionen von Menschen betrifft. Die Medien der Welt tragen gemeinsam eine große Verantwortung für die Verbreitung zuverlässiger Informationen über diese Epidemie und ihre Bewältigung.

1.2 Die AIDS-Epidemie ist eine besonders große Herausforderung für die Entwicklungsländer, in denen die meisten AIDS-Fälle vorkommen. Abgesehen von der Last, die diese Krankheit für die betroffenen Menschen bedeutet, hat sie auch weit reichende wirtschaftliche Folgen. So lange wie die AIDS-Epidemie fortbesteht, gibt es keine reale Möglichkeit, die wirtschaftliche Abhängigkeit der Entwicklungsländer von den führenden Industrienationen zu beenden, von denen die meisten führende Exporteure von pharmazeutischen Präparaten sind.

1.3 “The New Yorker” ist ein Magazin, das dafür prädestiniert ist, diese Themen in objektiver Weise anzusprechen, die in erster Linie den Interessen der Menschen und Regierungen dient, die von der AIDS-Epidemie am stärksten betroffen sind. “The New Yorker” ist für seine fundierten Recherchen und seine objektive Berichterstattung unabhängig von Interessen der Wirtschaftsunternehmen sowie allgemein für seine Glaubwürdigkeit bekannt.

1.4 “The New Yorker” hat eine feste Leserschaft in New York City, dem Sitz der Vereinten Nationen und dem Wohnort vieler UN-Botschafter aus der ganzen Welt. Jeder Artikel im „The New Yorker” über die AIDS-Epidemie erreicht viele Länder, beeinflusst die Entscheidungen vieler Regierungen bezüglich der Gesundheitsversorgung und bestimmt damit direkt oder indirekt die Gesundheit von Millionen von AIDS-Kranken.

1.5 Diese Tatsachen erlegen dem “The New Yorker” eine ganz besondere Verantwortung bei der Formulierung eines Artikels über die AIDS-Epidemie auf. Vor allem müssen die wissenschaftlichen Fakten eines solchen Artikels korrekt sein. Doch dies sollte keine allzu schwierige Aufgabe sein: Die Beherrschung der AIDS-Epidemie ist nicht mehr eine Frage des Glaubens und der Spekulation, sondern vielmehr eine Frage der verfügbaren wissenschaftlichen Fakten. Hier sind einige der wichtigsten Fakten, die von der Recherche-Abteilung jedes Magazins überall auf der Welt überprüft werden können.

2. Fakten über die Strategie der Pharma-Industrie zur Bekämpfung der AIDS-Epidemie

2.1 Der gebräuchlichste Ansatz der pharmazeutischen Industrie in Bezug auf AIDS sind die so genannten antiretroviralen Medikamente (ARVs). Die meisten dieser Medikamente sind Derivate von Substanzen, die in der chemotherapeutischen Behandlung von Krebs eingesetzt werden. Der zu Grunde liegende therapeutische Mechanismus dieser Stoffe ist die Schädigung bzw. Zerstörung von Körperzellen, in der Hoffnung, dadurch auch Krebszellen zu schädigen oder zu zerstören oder – im Fall von AIDS – Zellen, die das Virus enthalten.

2.2 Es gehört zum Grundwissen, dass das Knochenmark im menschlichen Körper das primäre Zielorgan für diese toxischen chemotherapeutischen Substanzen ist. Ferner sind die ersten Zellen, die durch die Toxizität geschädigt werden, die Zellen, welche sich am schnellsten vermehren, d.h. die Blutzellen, die vom Rückenmark gebildet werden. Dies führt unweigerlich zu einer gestörten Bildung und Funktion fast aller Unterarten von weißen Blutzellen und anderen Zellen, welche für die Immunfunktion des Körpers ausschlaggebend sind.

2.3 AIDS, das erworbene Immunschwächesyndrom, ist definitionsgemäß eine Immunschwächekrankheit – d.h. eine Krankheit, die durch eine gestörte Funktion des Immunsystems charakterisiert ist. Ein 13-Jähriger versteht, dass eine toxische Substanz, die die Immunzellen schädigt, keine Besserung des Immunsystems herbeiführen und eine Immunschwäche nicht korrigieren kann – sondern eher das Gegenteil bewirkt – eine weitere Verschlimmerung des Zustandes.

3. Tatsachen über das Pharma-Investment-Geschäft mit der AIDS-Epidemie

3.1 Die Pharma-Industrie ist keine Gesundheitsindustrie, sondern eine Investmentindustrie. Sie hat fast ausschließlich eine Art von Ware anzubieten, nämlich patentierte synthetische Präparate. Ihr Markt sind die weltweit herrschenden Krankheiten. Die Investitionsgewinne des Pharma-Geschäfts werden durch den Anstieg der Umsätze für Pharma-Präparate und durch die Ausweitung der Krankheitsmärkte bestimmt – und nicht durch die Prävention oder Beseitigung von Krankheiten.

3.2 Noch vor zehn Jahren war ich möglicherweise der Erste, der die Tatsachen über das “Pharmageschäft mit der Krankheit” veröffentlichte. Doch diese nüchterne Analyse des Pharma-Geschäftsprinzips wurde mittlerweile durch öffentliche Kritik sowie eine Reihe von Büchern, die zu Bestsellern geworden sind, weit in den Schatten gestellt. Zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang vor allem das Buch von Dr. Marcia Angell, der ehemaligen Chefredakteurin des “New England Journal of Medicine”.

3.3 In den letzten 20 Jahren ist die AIDS-Epidemie zu einem Multimilliarden-Dollar-Markt für die Pharma-Investment-Industrie mit ihren antiretroviralen Medikamenten geworden, die im Wesentlichen von drei Pharma-Exportländern, nämlich den USA, Großbritannien und Deutschland, geliefert werden.

3.4 Das anhaltende Wachstum und die Expansion der globalen Märkte für antiretrovirale Präparate werden hauptsächlich dadurch erreicht, dass man auf die Immunschwäche-Epidemie mit der Propagierung von chemotherapeutischen Präparaten – ARV’s– reagiert, welche eine bestehende Immunschwäche weiter verschlimmern. Durch diese Marketingstrategie werden bestehende Märkte für ARV’s und andere Arzneimittel kontinuierlich vergrößert und ständig Märkte für neu erzeugte Krankheiten geschaffen.

3.5 In Anbetracht dieser aggressiven Marketingstrategie ist es nicht verwunderlich, dass Patienten, die ARV’s einnehmen und ihr Immunsystem dadurch stark schwächen, anfällig für Tuberkulose und andere Infektionen durch Bakterien, Viren oder Pilze werden. Ein in der „New York Times” vor kurzem veröffentlichter Artikel berichtete sogar über ein vermehrtes Auftreten von Lepra bei Patienten, die ARV’s einnehmen.

3.6 Die Anschuldigung, dass die Pharma-Industrie auf Krankheiten reagiert, indem sie für Präparate wirbt, die diese Krankheiten nicht heilen, sondern sie eher noch weiter verschlimmern, ist sicherlich gravierend und wird nicht leichtfertig erhoben. Manche mögen eine solch schwere Anschuldigung schon allein wegen der einfachen Tatsache zurückweisen, dass sie gegen alle ethischen Normen sowie gegen nationales und internationales Recht verstößt. Tatsache aber ist, dass solche Marketingstrategien von der pharmazeutischen Industrie in sehr großem Rahmen angewandt werden und in keiner Weise auf ARV’s und die AIDS-Epidemie beschränkt sind.

3.7 Seit mehr als einem halben Jahrhundert werben Pharma-Konzerne für chemotherapeutische Präparate als “Mittel der Wahl” im Kampf gegen Krebs. Die Wirkungslosigkeit der Chemotherapie im weltweiten Kampf gegen Krebs wird durch die Tatsache bewiesen, dass Krebs bis heute die dritthäufigste Todesursache in den Industrienationen ist. Über das Versagen dieser Therapie wurde viel geschrieben, über die Gründe dafür nicht. Kaum jemand weiß, dass viele Chemo-Präparate, die von den Pharmaunternehmen als „Krebsbehandlungen“ angepriesen werden, eigentlich etablierte „menschliche Karzinogene“ sind, wie es im Merck Manual und im offiziellen US-„Report on Carcinogens“ (Bericht über Karzinogene) dokumentiert ist. Diese Karzinogene umfassen verbreitete Krebsmittel wie Cisplatin, Tamoxifen, Melphalan und andere.

3.8 Das Marketing-Konzept der Pharma-Industrie, das darin besteht, Präparate, die bekanntlich Krebs auslösen, an Millionen von Krebspatienten zu verkaufen, und Millionen von AIDS-Patienten Produkte anzupreisen, von denen bekannt ist, dass sie das Immunsystem schädigen, ist ziemlich dreist. Dieser Marketingbetrug funktioniert nur unter einer Bedingung, nämlich dass sowohl Krebs als auch AIDS als „unbehandelbar“ und im Grunde als „Todesurteile“ propagiert werden. Sollten die Millionen von Patienten, die von Krebs oder AIDS betroffen sind, jemals herausfinden, dass es wissenschaftlich fundierte und sichere Behandlungsmöglichkeiten gibt, um diese Krankheiten wirksam einzudämmen, würde der globale Markt für Chemo-Präparate zusammenbrechen.

3.9 Wären diese einfachen Tatsachen in der Vergangenheit von einer einflussreichen Zeitung veröffentlicht worden, hätten die viele Millionen Dollar teuren Marketing-Kampagnen für den Verkauf von toxischen antiretroviralen Medikamenten an AIDS-Patienten auf der ganzen Welt nicht überleben können. Die Tatsache, dass nicht einmal kritische Magazine wie “The New Yorker” diese unübersehbaren Fakten in der Vergangenheit angesprochen haben, hatten nachteilige Folgen für Millionen von AIDS-Patienten.

4. Die Folgen der Marketingstrategien der Pharma-Unternehmen im Fall von AIDS

4.1 Die Weltgesundheitsorganisation WHO legte auf ihrer offiziellen Konferenz in Bangui, Zentralafrika, eine Definition für AIDS fest, wonach diese Krankheit durch das Auftreten von fünf typischen „AIDS-definierenden Symptomen“ charakterisiert wird, nämlich: Fieber, Durchfall, hartnäckiger Husten, Gewichtsverlust und TB-Symptome.

4.2 Im Gegensatz zu dieser offiziellen Definition von AIDS hat die Pharma-Industrie das Problem AIDS immer wieder auf eine einfache Gleichung zu reduzieren versucht - auf die Infektion mit dem Immunschwächevirus HIV. Derzeit wird jedoch heftig darüber debattiert, ob die Gleichung der Pharma-Industrie HIV=AIDS eine wissenschaftliche Tatsache ist oder eine Marketingstrategie für den Vertrieb von ARV’s.

4.3 Die Antwort ist erstaunlich einfach und stützt sich auf neuere Daten der WHO aus dem Jahr 2001. Die statistische Auswertung dieser einzigartigen weltweiten Daten zeigt folgendes:

4.3.1 Von allen Menschen, die mit HIV infiziert sind, entwickeln statistisch gesehen weniger als 20 % die Immunschwächeerkrankung AIDS – selbst nach 13 Jahren.

4.3.2 Das bedeutet, dass nach mehr als einem Jahrzehnt über 80% aller HIV-Infizierten von AIDS verschont geblieben sind.

4.3.3 Wenn HIV der hochpathogene Erreger wäre, als der er von der Pharma-Industrie dargestellt wird, würden in 100% der Fälle AIDS-Symptome auftreten – und das innerhalb relativ kurzer Zeit.

4.3.4 Eine HIV-Infektion kann bei AIDS-Patienten sicherlich vorliegen, aber sie kann nicht die einzige Ursache für AIDS sein.

4.4 Dagegen zeigt die statistische Auswertung groß angelegter klinischer Studien mit ARV’s an AIDS-Patienten ein völlig anderes Bild:

4.4.1 Die Mortalitätsrate durch AIDS unter HIV-positiven Patienten, die ARV’s einnehmen, beträgt statistisch über 7% pro Jahr.

4.4.2 Das bedeutet, dass fast alle Patienten, die toxische ARV’s einnehmen, AIDS entwickelten und nach 13 Jahren verstarben.

4.5 Die Schlussfolgerung:

4.5.1 Während HIV-positive Patienten, die keine ARV’s einnehmen, eine Chance von 80% haben, 13 Jahre ohne AIDS zu überleben, liegen die statistischen Chancen für Patienten, die ARV’s einnehmen, diesen Zeitraum zu überleben, fast bei Null.

4.5.2 Die Werbung für die Anwendung von ARV’s bei allen HIV-positiven Patienten stützt sich nicht auf wissenschaftliche Fakten, noch hilft sie den betroffenen Patienten. Sie basiert einzig und allein auf Marketingstrategien der Pharma-Konzerne, die ARV’s vertreiben und ihre Pharma-Märkte vergrößern wollen.

4.5.3 Die einzige Möglichkeit, AIDS-Symptome bei nahezu 100% der HIV-infizierten Menschen auszulösen, ist, ihnen die Anwendung toxischer antiretroviraler Medikamente nahe zu legen – gleich nachdem bei ihnen die positive HIV-Diagnose gestellt wurde.

5. Wissenschaftliche Fakten über die Rolle von Mikronährstoffen zur Verbesserung der Immunfunktion und zur Bekämpfung von Immunschwäche

5.1 Vor einem halben Jahrhundert wurden nicht weniger als neun Nobelpreise für die Entdeckung von Vitaminen und speziell ihrer Rolle bei der Optimierung der Immunfunktion des Körpers vergeben. Bis heute misst das Nobelpreiskomitee dieser Tatsache so viel Bedeutung bei, dass es eine separate Website unterhält, auf welcher die Nobelpreise für Biologie, Chemie, Physiologie und Medizin dokumentiert werden, die für die Aufklärung der Rolle von Vitaminen für Gesundheit und Krankheit verliehen wurden.

5.2 Heute, etwa ein halbes Jahrhundert später, ist die Rolle von Vitaminen und anderer Mikronährstoffe für die optimale Bildung und Funktion der weißen Blutzellen und anderer Faktoren für die Immunantwort in jedem Lehrbuch der Biologie, Chemie, Zellphysiologie und anderen Werken der biologischen Grundlagenforschung ausführlich dokumentiert.

5.3 Es ist zugegebenermaßen eine erstaunliche Tatsache, dass dieses Grundwissen der Biologie und des Lebens an sich bisher weitestgehend aus den Lehrbüchern der Medizin und ihrer verschiedenen Disziplinen, einschließlich der inneren Medizin und der Immunologie, verbannt ist.

5.4 Diese Zensur von lebensrettenden Informationen geschah ganz offensichtlich nicht im Interesse von Patienten oder Ärzten. Sie geschah in erster Linie im Interesse des Investment-Geschäfts der Pharma-Industrie, für die hochwirksame – aber nicht patentierbare Behandlungslösungen – eine schwere wirtschaftliche Bedrohung darstellen.

5.5 Der Zusammenhang zwischen Mikronährstoffen und Immunfunktion ist klar nachgewiesen und kein vernünftiger Mensch wird diesen Zusammenhang in Frage stellen. Heute sind allein im Online-Service der US-Library of Medicine über 8000 Literaturhinweise aufgeführt, welche die essentielle Rolle von Mikronährstoffen für die optimale Funktion des Immunsystems dokumentieren.

5.6 Es ist deshalb keine Überraschung, dass Mikronährstoffe die Immunfunktion und das Wohlbefinden von Menschen, die mit AIDS leben müssen, wirksam verbessern. Wir haben die ersten Ergebnisse eines Mikronährstoffprogramms für eine Gemeinde in Südafrika in der „New York Times“ veröffentlicht. Diese Veröffentlichung dokumentierte auch die Umkehr von AIDS-Symptomen durch Mikronährstoffe, einschließlich solch schwerer Erkrankungen wie fortgeschrittene Geschwüre. Mittlerweile wurde dieses Gemeindeprogramm auf Tausende von Menschen mit AIDS in Südafrika ausgeweitet.

5.7 Mikronährstoffe bewirken keine Heilung von AIDS, aber da eine wirksame Heilbehandlung nicht möglich ist und auch kein Impfstoff für diese Epidemie existiert, sind sie eine wirksame und finanzierbare Möglichkeit, die Symptome von AIDS zu stoppen, sie sogar rückgängig zu machen und so die Lebensqualität von AIDS-Patienten entscheidend zu verbessern. Darüber hinaus erlaubt die Anwendung von Mikronährstoffen als Strategie zur Erhaltung der Gesundheit von Millionen AIDS-Patienten der internationalen Forschergemeinschaft entscheidende Zeit zu gewinnen, bis Heilungsmöglichkeiten gefunden sind.

6. Die zunehmende Anwendung von Mikronährstoffen zur Bekämpfung der AIDS-Epidemie und die Folgen für das Investitionsgeschäft der Pharmaindustrie

6.1 Die Verbreitung der Informationen über den Wert von Mikronährstoffen bei der Bekämpfung der AIDS-Epidemie bedroht den globalen Multi-Milliarden-Dollar-Markt der Pharma-Industrie, auf dem sie ihre schädlichen ARV’s absetzt.

6.2 Die Pharma-Investment-Lobby und ihre Handlanger in der Politik haben eine Reihe entscheidender Maßnahmen ergriffen, um den Zusammenbruch des Marktes für ARV’s zu verhindern.

6.2.1 Präsident Bush, der politische Führer der größten Pharma-Exportnation der Welt, hat eine Werbekampagne für ARV’s im Wert von 15 Milliarden Dollar in den Entwicklungsländern eingeleitet. Unter der Schirmherrschaft des so genannten Presidential Emergency Plan for AIDS Relief (PEPFAR – Präsidentieller Notfallplan zur Linderung von AIDS) wirbt er für ARV’s – aber nicht für Mikronährstoffe und Ernährung. Deshalb ist George Bushs stark beworbener PEPFAR-Plan keine „Notfall-Maßnahme“ zur Bekämpfung von AIDS, sondern nichts weiter als eine milliardenschwere Geldspritze für US-amerikanische Pharma-Konzerne – die mit den Steuergeldern der amerikanischen Bürger bezahlt wird.

6.2.2 In ähnlicher Weise hat der britische Premierminister Tony Blair – der politische Führer der zweitgrößten Pharma-Exportnation – seinen “Marshall Plan for Africa” (Marshall-Plan für Afrika) eingeführt und verarmten Ländern Schuldenerlass versprochen, wenn sie bereit sind, ARV’s von britischen Pharma-Konzernen im Wert von mehreren Milliarden Euro zu importieren.

6.2.3 Um den Druck auf die afrikanischen Regierungen zu erhöhen, den Massenimporten von ARV’s zuzustimmen, wurden in den afrikanischen Ländern so genannte regierungsunabhängige Organisationen (Non-Governmental Organisations – NGOs) gegründet, welche speziell die Aufgabe hatten, den Druck für die kostenlose Verteilung von toxischen ARV’s unter den Armen zu erhöhen. Die Aktivitäten dieser speziellen NGOs werden fast vollständig aus dem Ausland finanziert - von „Unterstützerorganisationen“ der drei führenden Pharma-Exportländer: den USA, Großbritannien und Deutschland.

7. Das Geschäft der Pharma-Industrie mit ARV’s und die rechtlichen Risiken der Vermarktung gefährlicher Präparate

7.1 Schadensersatz-Prozesse gegen Pharma-Unternehmen wegen der Vermarktung schädlicher Arzneimittel bedrohen das Überleben großer Pharma-Konzerne. „Baychol“ von Bayer und „Vioxx“ von Merck sind nur zwei solche Beispiele. Tausende von geschädigten Patienten haben Zivil- und Strafrechtsprozesse angestrengt und sogar Sammelklagen gegen die Geschäftsführer dieser Unternehmen eingereicht.

7.2 „Baychol“ und „Vioxx“ sind keine Ausnahmen, sondern die Regel. Die meisten Pharma-Präparate sind auf Grund ihrer chemischen Natur hochgiftig und die tödlichen Nebenwirkungen dieser Pharma-Präparate sind zur dritthäufigsten Todesursache in den Vereinigten Staaten geworden.

7.3 Und diese Zahlen beinhalten nicht einmal die Hunderttausende von Todesfällen durch Chemo-Präparate, deren extreme Toxizität als „Therapie” für Krankheiten wie Krebs und AIDS vermarktet wird.

7.4 Umfangreiche Schadensersatzprozesse wegen der Anwendung giftiger Chemo-Präparate bei Krebs und ARV’s sind nur eine Frage der Zeit. Der einzige Grund, warum solche Klagen noch keine Prozesslawine ausgelöst haben, ist, dass man den Patienten fälschlicherweise sagt, es gäbe keine wirksame und sichere Alternative für diese giftigen chemischen Substanzen.

7.5 Die zivil- und strafrechtlichen Konsequenzen solcher umfangreicher Prozesse wären besonders gravierend, weil man das Pharma-Investment-Geschäft für die Irreführung der gesamten Ärzteschaft und der breiten Öffentlichkeit, für Körperverletzung und möglicherweise fahrlässige Tötung in Verbindung mit der Vermarktung gesundheitsschädlicher Behandlungen von Krankheiten verantwortlich machen könnte.

7.6 In Anbetracht des umfangreichen wissenschaftlichen Beweismaterials, das die vorrangige Rolle der Mikronährstoffe bei der Bekämpfung von Immunerkrankungen einschließlich AIDS zeigt, gehen die Pharma-Industrie und ihre Handlanger ein unverantwortlich hohes Wagnis ein. Wenn nämlich der Damm des öffentlich bekannten Wissens bricht, wird dies gravierende juristische Implikationen haben – wie z.B. Sammelklagen von Tausenden von Patienten – weil Patienten mit Krebs, AIDS und anderen Krankheiten lebensrettende Informationen bewusst vorenthalten wurden.

8. Die Parallele zwischen der Haftung der Tabakindustrie und der pharmazeutischen Industrie

8.1 Auch gegen die Tabakindustrie wurden Sammelklagen wegen der Vermarktung von Produkten angestrengt, die bei Millionen von Menschen schwere gesundheitliche Schäden verursachen und zu weit reichenden ökonomischen Schäden für Gemeinden und ganze Staaten geführt haben.

8.2 Es ist eine gut dokumentierte Tatsache, dass solche Sammelklagen gegen die Tabakindustrie von vielen zunächst für unmöglich gehalten wurden. Und es ist auch eine Tatsache, dass die Entschädigungen, die den Betroffenen in diesen Prozessen zugesprochen wurden, zu den höchsten in der Geschichte der USA zählen.

8.3 Angesichts des Ausmaßes der Schäden, die Patienten mit Krebs und AIDS vor allem durch die Chemo-Präparate zugefügt wurden, werden die Entschädigungen bei einer Sammelklage gegen die Hersteller und Anbieter dieser Präparate die Entschädigungen, zu denen die Tabakindustrie verurteilt wurde, um ein Vielfaches überbieten.

8.4 Außerdem wurde Tabak als “Life-Style”-Produkt vermarktet und die Entscheidung, dieses Produkt zu benutzen, blieb dem Einzelnen überlassen. Im Fall der Pharma- Präparate und insbesondere der toxischen Chemo-Präparate, ist die Verantwortung derjenigen, die diese Präparate vermarkten, viel höher, weil sie diese Präparate betrügerisch vermarktet haben – obwohl sie wussten, dass wirksame und sichere Alternativen zur Verfügung stehen.

9. Meine wissenschaftlichen Beiträge

9.1 Es ist kein Zufall, dass “The New Yorker” sich im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Artikel über AIDS mit mir in Verbindung gesetzt hat. Im Lauf der Jahre hat das Interesse an meinen wissenschaftlichen Beiträgen insbesondere auf den Gebieten Krebs und AIDS zugenommen. Dieses Interesse ist zumindest teilweise auf meine Entdeckungen über neue Therapiemöglichkeiten zur Eindämmung der Ausbreitung von Krebszellen und Virusinfektionen zurückzuführen.

9.2 Verschiedene Teile dieses neuen Behandlungsansatzes, welcher die Anwendung wissenschaftlich fundierter Naturheilverfahren beinhaltet, wurden in den letzten Jahren von führenden Forschungsinstituten, wie z.B. den National Institutes of Health in Bethesda sowie den Universitäten von Wisconsin, Kopenhagen, Hamburg und anderen, unabhängig bestätigt.

9.3 Wie auch schon die natürliche Behandlung von AIDS waren die wissenschaftlichen Fortschritte auf dem Gebiet der Behandlung von Krebs durch Naturheilverfahren Ziel beachtlicher Angriffe von Seiten des Investment-Geschäfts der Pharma-Industrie und ihrer Befürworter im Bereich der Medizin und in den Medien. In Ermangelung wissenschaftlicher Argumente haben sich einige Medien zu persönlicher Diffamierung und unprofessioneller Demagogie hinreißen lassen. Zu den Medien, die auf gerichtliche Verfügungen hin ihre Behauptungen zurücknehmen und Entschuldigungen veröffentlichen mussten, gehörten auch führende europäische Medien.

9.4 Als ein Beispiel dafür sei das “British Medical Journal” (BMJ) genannt, zweifellos eine der meistgelesenen medizinischen Fachzeitschriften der Welt. Erst im September 2006 musste das BMJ eine Richtigstellung und öffentliche Entschuldigung für die Veröffentlichung falscher Behauptungen in Verbindung mit meiner wissenschaftlichen Arbeit auf dem Gebiet der Krebserkrankungen abdrucken. Der Prozess um Schadenersatz gegen das BMJ ist noch nicht abgeschlossen und er umfasst noch nicht einmal Klagen von Ärzten und Patienten, die durch den Bericht im BMJ zum Nachteil ihrer Patienten oder zu ihrem eigenen Nachteil irregeführt wurden.

9.5 Im Oktober 2006 stellte der vorsitzende Richter in einem Prozess vor einem Hamburger Gericht, über den in der Presse ausführlich berichtet wurde, fest, dass ich wahrscheinlich eine „Pionierrolle in der Entwicklung neuer Therapieansätze für Krebs” gespielt habe.

9.6 Mit der Autorität eines Pionierarbeit leistenden Wissenschaftlers habe ich – als Antwort auf die Anfrage von “The New Yorker” – die Fakten über die AIDS-Epidemie in diesem Brief zusammengestellt und möchte sie folgendermaßen zusammenfassen:

10. Zusammenfassung:

  • Mikronährstoffe sind ein wirksamer, sicherer und kostengünstiger Therapieansatz zur Verbesserung von Immunerkrankungen und zur Bekämpfung von AIDS. Ihre Anwendung sollte als Basis für jede öffentliche Gesundheitsstrategie zur Bekämpfung von AIDS in jedem Land eingeführt werden. Jede andere Entscheidung widerspricht den jahrzehntelangen Forschungen auf allen Gebieten der biologischen Wissenschaften.
     
  • Chemo-Präparate wie ARV’s sind als Therapieoption für die Behandlung von Immunschwächeerkrankungen, einschließlich AIDS, nicht zu rechtfertigen. Ihr therapeutisches Ziel ist die chemische Vergiftung von Körperzellen, auch der Zellen des Immunsystems, was die Immunschwäche nur weiter verstärkt.
     
  • Die Medien der Welt – einschließlich des Magazins “The New Yorker” – tragen gemeinsam die Verantwortung für die Veröffentlichung korrekter und objektiver öffentlicher Gesundheitsinformationen, indem sie die Interessen von Millionen von Menschen über die Profitgier der Pharma-Konzerne stellen.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Matthias Rath

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