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Blockierende Telomerase durch Polyphenole in der Nahrung ist ein Hauptmechanismus für die Einschränkung des Wachstums von Krebszellen bei Menschen in vitro und in vivo.

Cancer Res 2003 Feb 15; 63(4): 824-30

Naasani I; Oh-Hashi F; Oh-Hara T; Feng WY; Johnston J; Chan K; Tsuruo T
Chemotherapeutisches Krebszentrum, Japanische Stiftung für Krebsforschung, Kami-Ikebukuro, Toshima-ku, Tokio 170-8455, Japan. inaasani@biocrystal.com .

Tier- und epidemiologische Studien zeigen, dass der Verzehr von Nahrungsmitteln und Getränken, die reich an Polyphenolen sind (d.h. Catechine, Flavone und Antocyanine) mit einem niedrigeren Auftreten von Krebs in Verbindung steht. Es wurden verschiedene molekulare Mechanismen ins Feld geführt, die diese Wirkung erklären sollen. Da die meisten dieser Mechanismen jedoch nur unter spezifischen und nicht physiologischen Bedingungen wahrgenommen wurden und in den meisten Fällen mit praktisch irrelevanten Konzentrationen, gibt es nach wie vor noch keine eindeutige oder universelle Erklärung für die Hauptvorgänge, die den krebsverhindernden Wirkungen von Polyphenolen zugrunde liegen. Im Rahmen der vorliegenden Studie erbringen wir den eindeutigen Nachweis in vitro und in vivo, dass die Hemmung der mit dem Krebs in Zusammenhang stehenden Enzymtelomerase ein Schlüsselmechanismus ist, der bei der Hemmung des Krebses durch Epigallocatechin-Gallat (EGCG), einem Haupttee-Polyphenol, eine Rolle spielt. Wir zeigen auf, dass EGCG und andere ausgewählte Polyphenole eine strukturelle Umorientierung unter physiologisch zulässigen Voraussetzungen erfahren, die zu einer bemerkenswert erhöhten Telomerase-Hemmung führen. Bei nackten Mausmodellen mit sowohl telomerase-abhängigen als auch unabhängigen Xenograft-Tumoren (xenograft: von einem artfremden Spender stammendes Gewebe), die aus einer einzelnen menschlichen Krebsnachkommenschaft geklont worden waren, reagierten nur die telomerase-abhängigen Tumore auf eine längere orale Verabreichung von EGCG. EGCG und wahrscheinlich auch andere strukturell verwandte Polyphenole in der Nahrung scheinen als Moleküle zu wirken, die, nachdem sie eingenommen worden sind, strukturelle Änderungen erfahren, die eine hochwirksame Tätigkeit gegen Telomerase begünstigen.

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