>> HOMEPAGE

Inhibitionswirkung von grünem Teeextrakt auf den Verlauf der von N-Nitrosobis-(2-oxypropyl)amin (BOP) ausgelösten Pankreas-Karzinogenese und auf die Tumorausbreitung nach der Transplantation von N-Nitrosobis-(2-hydroxypropyl)amin- induziertem Pankreas-Krebs in Syrischen Hamstern

Pancreas October 1997; 15 (3): 272-7

Hiura A.; Tsutsumi M.; Satake, K.
First Department of Surgery, Osaka City University Medical School, Japan.

Epidemiologische Studien haben ein geringeres Risiko von Magen-Darm-Krebs bei Menschen nachgewiesen, die regelmäßig grünen Tee trinken. In der vorliegenden Studie wurde die Inhibitionswirkung von grünem Teeextrakt (GTE) auf den Verlauf der von N-Nitrosobis-(2-oxypropyl)amin (BOP) ausgelösten pankreatischen Karzinogenese und auf die Tumorausbreitung nach Transplantation von N-Nitrosobis-(2-hydroxypropyl)amin (BHP)-induziertem Pankreaskrebs in Hamstern untersucht. Im ersten Versuch wurde den Tieren in der GTE-Gruppe kurz nach Einleitung der pankreatischen Karzinogenese durch BOP (0,5 mg/l) GTE in ihrem Trinkwasser verabreicht, die Kontrollgruppe erhielt Leitungswasser. Während des Versuches gab es keine signifikanten Unterschiede zwischen den beiden Gruppen beim Körpergewicht, der Wasseraufnahme und der Nahrungsaufnahme. Der GTE-Verbrauch lag bei etwa 1,25 mg pro Tag pro 100 g Körpergewicht. Bei sieben der 13 Hamster (54%) der Kontrollgruppe wurden Pankreastumore festgestellt, im Vergleich dazu war dies bei sechs von 18 Hamstern (33%) in der GTE-Gruppe der Fall. Die durchschnittliche Anzahl von Tumoren in der Kontrollgruppe lag bei 1,0/Hamster, im Vergleich dazu 0,5 pro Hamster in der GTE-Gruppe. Die Gesamthäufigkeit makroskopischer Pankreastumore in der GTE-Gruppe war etwa halb so groß wie die in der Kontrollgruppe. Die Häufigkeit von Pankreaskrebs betrug 54% (12/13) in der Kontrollgruppe bzw. 44% (8/18) in der GTE-Gruppe. Die Anzahl von Pankreaskrebs, einschließlich invasiver Karzinome und in-situ-Karzinome, in der GTE-Gruppe betrug 0,88/Hamster, also signifikant weniger als in der Kontrollgruppe (1,68/Hamster) (p < 0,05). Die Häufigkeit von atypischer Hyperplasie, die als frühzeitiges Stadium von Pankreaskrebs angesehen wird, war in der GTE-Gruppe ebenfalls signifikant niedriger als in der Kontrollgruppe (1,50/Hamster im Vergleich zu 4,65/Hamster) (p< 0,05). Beim zweiten Versuch wurden 1 mm3 große Stücke von BHP-induziertem Pankreaskrebs in den Rücken der Hamster transplantiert. Die Kontrollgruppe (N = 16) erhielt eine Basisernährung sowie Leitungswasser während des gesamten Versuchs. Die GTE-Gruppe (N = 16) bekam ebenfalls eine Basisernährung und in den ersten drei Wochen nach der Transplantation Leitungswasser, bis die erfolgreiche Durchführung der Transplantation bestätigt wurde. Danach wurde dieser Gruppe weitere 12 Wochen lang Leitungswasser mit GTE (0,5 mg/l) verabreicht. Das Tumorwachstum war bis elf Wochen nach der Transplantation in beiden Gruppen vergleichbar, jedoch wurde die Inhibition des Tumors nach elf Wochen in der GTE-Gruppe offensichtlich. In der 13. Woche betrug das durchschnittliche Tumorvolumen in der GTE-Gruppe 1,01 +/- 0,11 x 104 mm3, also signifikant kleiner als in der Kontrollgruppe (1,98 +/- 0,37 x 104 mm3) (p < 0,05). Die Ergebnisse zeigten, dass GTE eine Inhibitionswirkung auf den Verlauf von pankreatischer Karzinogenese und auf die Tumorverbreitung von transplantiertem Pankreaskrebs hat. Diese Ergebnisse lassen vermuten, dass GTE als chemopräventives und chemotherapeutisches Mittel für Pankreaskrebs eingesetzt werden kann.

Sitemap

Was ist neu:

Aspirin: Die Gefahr schwerer Blutungen und das Todesrisiko sind weit höher als zuvor gedacht

Großbritannien, der Brexit und die Welt als Ganzes – ein Interview mit Robert Oulds, Think-Tank-Chef der Bruges Group

Studien aus mehr als 70 Jahren Forschungsgeschichte zeigen die Wirksamkeit von Vitamin B2 bei der Kontrolle von Migräne

Neue Studien über Kräuter geben die Vorwürfe, Naturheilverfahren seien wissenschaftlich nicht bewiesen, der Lächerlichkeit preis

Professor der Stanford Universität sieht Zusammenbruch des Öl-Kartells näher rücken

Bereits einwöchiger Gebrauch üblicher Schmerzmittel steigert das Risiko auf Herzinfarkt

Neue klinische Übersichtsarbeit erkennt in Sonnenschutzmitteln die Ursache für weit verbreiteten Vitamin D-Mangel

Aufsichtsbehörden der Brüsseler EU ignorieren unverhohlen die Giftwirkungen von Pestizid-Cocktails in Nahrungsmitteln

Internationales Tribunal bezichtigt Monsanto des ›Ökozids‹

Wer weiß, was das Beste für Ihre Kinder ist? Sie? Oder die Regierung?

Daueranwendung von Antibiotika kann Darmkrebs-Risiko erhöhen

Niedergang der Brüsseler EU rückt näher

David Rockefeller mit 101 verstorben: Nachrufe in den Medien unterschlagen seine zentrale Rolle in der Bilderberg-Gruppe

Hochdosierte B-Vitamine haben laut Studie Schutzwirkung gegen verschmutzte Luft

Neue Hiobsbotschaften für die Pharma: Bisphosphonat-Medikamente gegen Osteoporose SCHWÄCHEN die Knochen!

>> Natürliche Gesundheit

>> "Geschäft m. d. Krankheit"

>> Internationale Kampagne

>> Dr. Raths Offene Briefe

>> Studien weltweit

>> Studien auf Deutsch

>> Helfen Sie mit!

>> Codex Alimentarius

>> Dossiers

>> Sitemap

Dr. Rath Health Foundation auf Facebook Dr. Rath Health Foundation auf YouTube Dr. Rath Health Foundation auf Twitter RSS
 © 2017 Dr. Rath Health Foundation | Kontakt | Impressum | RSS Feed