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Eine populationsbezogene Fallstudie über die Einnahme von Carotinoiden und Vitamin A bei Eierstockkrebs

Cancer Causes Control 2001 Jan; 12(1):83-90

Bartone ER; HankinsonSE; NewcombPA; RosnerB; WilietWC; StampferMJ; EganKM
Abteilung für Biostatistik und Epidemologie, University of Massachusetts, Amherst, 01003-9304, USA. elizabeth.bertone@channing.harvard .edu

ZIEL: Ermittlung der Beziehung zwischen der Einnahme von Carotinoiden und Vitamin A und dem Auftreten von Ovarialkrebs.
METHODEN: Wir führten eine populationsbezogene Fallstudie über Ovarialkrebs in Massachusetts und Wisconsin durch. Mittels eines landesweiten Tumorregisters wurden die Ereignisfälle, die zwischen 1991 und 1994 diagnostiziert wurden, erfasst. Die Testpersonen wurden durch ein Zufallsprinzip aus Listen von lizensierten Fahrern und Medicare-Empfängern ausgewählt: 327 Fälle und 3.129 Kontrollpersonen wurden in die Analyse aufgenommen. Die Daten wurden durch Telefoninterviews erfasst. Mittels einer Liste über Ernährung und Nahrungsergänzung sollte der Konsum von Carotinoiden (Lutein/Zeaxanthin, Alpha-Carotin, Beta-Carotin), Retinol und Gesamt-Vitamin A auf 5 Jahre vor dem Diagnosedatum repräsentativ bzw. vergleichbare Bezugsdaten für die Kontrollgruppe erfasst werden. Die Ergebnisse wurden nach Alter, Staat und anderen Risikofaktoren geordnet.
ERGEBNISSE: Die Teilnehmer mit der höchsten Einnahme von Lutein/Zeaxanthin (> oder= 24.000 microg/Woche) zeigten ein um 40% geringeres Risiko für Ovarialkrebs (95% Cl = 0,36-0,99) verglichen mit denen, die am wenigsten einnahmen. Die Einnahme von Alpha-Carotin, Beta-Carotin, Retinol und Gesamt-Vitamin A war ohne Beziehung zum Risiko. Bei einem großem Verzehr von Spinat, Karotten, Magermilch, fettarme Milch und Leber wurde ein unwesentlich geringeres Risiko beobachtet.
SCHLUSSFOLGERUNGEN: Diese Ergebnisse verstärken frühere Erkenntnisse, die eine inverse Relation zwischen der Carotinoid-Aufnahme und dem Risiko für Ovarialkrebs fanden.

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