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Der Einfluss der Einnahme von grünem Tee auf die Brustkrebs-Malignität bei japanischen Patientinnen

Jpn J Cancer Res 1998 Mar; 89(3): 254-61

Nakachi K; Suemasu K; Suga K; Takeo T; Imai K; Higashi Y
Abteilung für Epidemiologie, Saitama Institut für Krebsforschung.

Die hemmende Wirkung von grünem Tee auf die Karzinogenese wurde in zahlreichen Laborstudien untersucht, bei denen (-)-Epigallocatechin-Gallat (EGCG) oder roher Extrakt von grünem Tee verwendet wurde. Dabei wurde auch ein epidemiologischer Beweis erbracht. Darüber hinaus wurde berichtet, dass EGCG das Wachstum von Lungenmetastasen und der Urokinase-Aktivität in einem Tiermodell gehemmt hat. Bei dieser Studie untersuchten wir zuerst die Beziehung zwischen dem Konsum von grünem Tee vor dem klinischen Auftreten von Krebs und den verschiedenen klinischen Parametern, die bei der operativen Behandlung von 472 Patientinnen mit Brustkrebs im Stadium I, II und III ermittelt wurden. Wir fanden heraus, dass ein erhöhter Konsum von grünem Tee in enger Beziehung mit einer zahlenmäßigen Abnahme der axilliaren (die Achselhöhle betreffend) Lymphknotenmetastasen bei Patientinnen in der Prämenopause (mit Brustkrebs im Stadium I und II) stand, sowie mit erhöhtem Auftreten von Progesteronrezeptoren (PR) und Östrogenrezeptoren (ER) bei Patientinnen in der Postmenopause. Da es sich hierbei um potentielle Prognosefaktoren handelt, untersuchten wir anschließend in einer begleitenden Untersuchung die Brustkrebs-Prognose unter besonderer Bezugnahme auf den Konsum von grünem Tee bei diesen Patientinnen. Wir stellten fest, dass ein erhöhter Konsum von grünem Tee mit einem geringeren Brustkrebs-Rückfall im Stadium I und II korrelierte (P < 0,05 für ein rein krankheitsfreies Überleben); die Rückfallquote lag bei 16,7 % bei jenen, die jeweils 5 Tassen oder mehr pro Tag tranken, bzw. 24,3 % bei 4 Tassen oder weniger pro Tag. Dies ergab eine siebenjährige Begleituntersuchung der Patientiennen mit Brustkrebs im Stadium I und II. Das relative Risiko eines Rückfalls lag bei 0,564 nach Anpassung an andere Faktoren der Lebensgewohnheiten. Es wurde jedoch keine Verbesserung bei der Brustkrebs-Prognose im Stadium III beobachtet. Unsere Ergebnisse zeigen, dass ein erhöhter Konsum von grünem Tee vor dem klinischen Auftreten von Krebs signifikant mit einer verbesserten Brustkrebs-Prognose im Stadium I und II einhergeht, was möglicherweise auf eine verändernde Wirkung von grünem Tee auf die klinischen Merkmale von Krebs zurückzuführen ist.

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